Wissen
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Einmalvergütung
Mit einer Einmalvergütung erhalten Anlagenbetreiber von Photovoltaikanlagen einen einmaligen Investitionsbeitrag. Einmalvergütungen für Photovoltaikanlagen werden in drei unterschiedlichen Programmen gewährt: Einmalvergütungen für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV) mit einer Leistung von weniger als 100 kWp, Einmalvergütungen für grosse Photovoltaikanlagen (GREIV) mit einer Leistung ab 100 kWp und die hohe Einmalvergütung (HEIV) für Photovoltaikanlagen (2 kW bis 149.99 kW) ohne Eigenverbrauch. Von der Vergütung unbeeinflusst haben Sie Anspruch auf einen Herkunftsnachweis (HKN). Die Höhe der mehrwertsteuerfreien Einmalvergütung hängt vom Tag der Inbetriebnahme und der Art der Anlage ab, wobei in der Regel bis Ende Oktober des laufenden Jahres ausbezahlt wird. Ein Ansuchen um Einmalvergütung kann grundsätzlich jeder Anlagenbetreiber stellen, die Anlage muss aber eine installierte Gesamtleistung von mindestens 2kWp aufweisen.
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Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Fotovoltaik auf dem eigenen Dach lohnt sich meist auch finanziell. Umso mehr, je mehr Solarstrom man selbst verbraucht. Denn den Überschuss kauft einem der eigene Stromversorger zwar ab, doch die Entschädigung dafür ist niedriger als der Preis, den man für Strom aus dem Netz zahlt. Batteriespeicher helfen, den Eigenverbrauch zu steigern.
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Steuervorteil durch Solarenergie
Die Errichtung und der Betrieb von Solaranlagen haben vielfältige steuerliche Aspekte. Es gelten unterschiedliche Regeln je nach Kanton sowie bei der Bundessteuer. Immerhin ist einheitlich, dass Privatpersonen in allen Kantonen die Investition in die Solaranlage auf bestehenden Bauten als Liegenschaftsunterhalt in der Steuererklärung abziehen können – gleich wie andere energetische Sanierungsmassnahmen. Diese Investitionen können auf maximal drei Steuerjahre verteilt werden.
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Unterhalt der Solaranlage
Photovoltaikanlagen benötigen an sich wenig Unterhalt. Dennoch sind sie regelmässig zu kontrollieren und bisweilen auch zu reinigen. Aber selbst nach 40 Jahren funktionieren Solarmodule noch. Das bedeutet, die Kosten für den Unterhalt einer Photovoltaikanlage sind tief. Realistischerweise wird mit jährlichen Unterhaltskosten von 1 bis 2 Prozent auf die ursprünglichen Gesamtkosten gerechnet.
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Leistung über die Jahre
Photovoltaikanlagen sind keine No-name-Produkte und wenn sie fachgerecht installiert werden, kann mit einer Lebensdauer von 30 bis 35, oft sogar 40 Jahren gerechnet werden. Lediglich einige Komponenten, darunter der Wechselrichter, müssen früher ausgetauscht werden. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sind entsprechende Rücklagen sinnvoll. Eine regelmäßige Wartung und ein sorgfältiger Umgang mit den allen Bauteilen können die Degradation verzögern und damit für eine längere Lebensdauer der Solaranlage sorgen.